Neurodermitis – Teufelskreis für Jucken und Kratzen

Jucken und KratzenHauterkrankungen sind für die Betroffenen eine große Belastung, da diese oftmals mit Jucken und Kratzen einhergehen. Die häufigste Hauterkrankung ist die Neurodermitis, die sowohl bei Säuglingen, wie auch bei Erwachsenen auftritt. Bei uns finden Sie Tipps und Tricks, um die Erkrankung zu lindern. Die Neurodermitis ist unter vielen Namen bekannt, wie beispielsweise atopischem Ekzem, endogenem Ekzem oder atopischer Dermatitis. Bis heute ist noch nicht genau bekannt, wieso Neurodermitis auftritt.

Was ist Neurodermitis?

Experten gehen jedoch davon aus, dass diese genetisch vererbt wird. Durch diesen genetischen Defekt kommt es zu einer Stoffwechselstörung, die einen Mangel an essentiellen Fettsäuren auslöst. Dadurch können hautreizende Stoffe leichter in die Haut eindringen. Zu weiteren auslösenden Faktoren gehören Klimaveränderungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Stress. Dabei sollte der Betroffene darauf achten, unter welchen Umständen sich die Neurodermitis verschlechtert. Auslösende Faktoren sollten dann nach Möglichkeit ausgeschlossen werden. Die Erscheinungsbilder der Neurodermitis umfassen unter anderem starken Juckreiz, Entzündungen, Feuchtigkeitsverlust der Haut. Durch die trockene, raue Haut wird Jucken und Kratzen ausgelöst. Für die Behandlung der Hauterkrankungen eignen sich gut medizinische Handcremes. Neurodermitis tritt in der Regel in Schüben auf, die eine unterschiedliche Dauer und Stärke aufweisen. Die Erkrankung wird oft begleitet von Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen sowie psychischen Folgeerscheinungen. Die betroffenen Hautstellen sind oft die Hals- und Gesichtspartien, Kniekehlen und Armbeugen. An welchen Stellen die Hauterkrankung auftritt ist oft abhängig vom Alter des Betroffenen. Während bei Babys die chronische Hauterkrankung zu 50% innerhalb von zwei Jahren wieder verschwindet, kann diese im späteren Alter, wie beispielsweise der Pubertät, jedoch wieder auftreten. Bei vielen Patienten verschwinden die Hauterkrankungen nach der Pubertät wieder und treten erst wieder im Erwachsenenalter auf. Die Haut bleibt jedoch immer trocken und pflegeintensiv. Medizinische Handcremes eignen sich gut für die Pflege von Hauterkrankungen und lindern das Jucken und Kratzen.

Heilungschancen bei Neurodermitis

Da es sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen um eine Erkrankung handelt, die durch genetische Bedingungen vererbt wird, ist die Neurodermitis in der Regel nicht heilbar. Jedoch kann die Erkrankung gelindert werden, indem die Betroffenen Auslösefaktoren berücksichtigen und diese nach Möglichkeit vermeiden. Wichtig bei Neurodermitis ist eine regelmäßige Basispflege. Hauptpflegeprodukte oder medizinische Handcremes mit Omega-6-Fettsäuren stärken den Barriereschutz. Dadurch können schubfreie Phasen erreicht werden. Ein wichtiger Faktor bei der Linderung von Neurodermitis ist der natürliche Alterungsprozess. Hier besteht eine gute Chance, dass die Symptome mit zunehmendem Alter abnehmen oder sogar gänzlich verschwinden.

Auslösende Faktoren vermeiden

Neurodermitis gehört zu den Hauterkrankungen, deren Symptome sich in Schüben zeigen. Diese werden dabei nicht willkürlich ausgelöst, sondern sie entstehen durch bestimmte Faktoren. Betroffene sollten dabei genau beachten, wann die Neurodermitis auftritt und durch welche Umstände diese ausgelöst worden sein kann. Dies sollte anschließend berücksichtigt werden, um die auslösenden Faktoren der Neurodermitis zu mindern.

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